In mehreren Artikeln wird in den letzten Tagen darüber berichtet, wo
Spracherkennung in der nächsten Zeit hinführen kann. Professionelle
Diktiersysteme werden sicherlich ein mächtiger Bestandteil bleiben,
jedoch geht die Entwicklung immer weiter in die Richtung,
Spracherkennung in den Alltag zu integrieren. Das macht Sinn: in dem
Maße, wo immer mehr Geräte in Wirklichkeit kleine Computer sind, ist
Sprache zumindest in der Theorie die natürlichste und einfachste
Eingabemöglichkeit. Wer schon einmal im fahrenden Auto versucht hat,
seinen Bordcomputer über den Touchpad zu bedienen, wird bestätigen
können, dass er nicht nur de jure, sondern auch de facto eine kriminelle
Handlung begeht – da wäre es viel einfacher, mit einer klaren Ansage
das zu erreichen, was man erreichen möchte.
Über die neuesten Entwicklungen aus dem Hause Nuance berichtet das Hamburger Abendblatt:
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article119679867/Wo-Maschinen-die-menschliche-Sprache-erlernen.html
PCWorld geht auf die Konzeption eines digitalen Assistenten ein, der eine eigene Persönlichkeit entwickelt:
http://www.pcworld.com/article/2046694/how-nuance-is-building-a-digital-persona-that-loves-you.html
Für
die New York Times rezensiert der Technikkolumnist David Pogue die
Spracheingabe für iPhone und Android (Anm.: die Spracheingabe für
Android funktioniert im Moment auf englisch noch sehr viel besser als
auf deutsch):
http://www.nytimes.com/2013/08/22/technology/personaltech/android-vs-siri-the-voice-recognition-sequel.html
Ein recht reißerischer ARD-Bericht zeigt
schließlich noch eine ganz andere Einsatzmöglichkeit: Spracherkennung,
die zur Überwachung von Telefongesprächen eingesetzt wird. Ohne in
Zeiten des NSA-Skandals diese Überwachung verharmlosen zu wollen, können
wir davon ausgehen, dass nicht sämtliche Telefongespräche auf diese
Weise analysiert werden. Wenn allerdings eine Verbindung erstmal in das
Visier der Ermittler gerückt ist, muss nicht mehr unbedingt ein Mensch
mithören.
Digital diktieren am Computer mit Spracherkennung und digitalen Diktiergeräten: Tipps und Tricks, Erfahrungsberichte und Links zu Dragon NaturallySpeaking und anderen Hilfsmitteln.
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05 September 2013
14 März 2013
Auf dem Weg zum rollenden Büro
Am Dienstag im Blatt, heute auf FAZ.NET:
Mobiler E-Mail-Abruf und Diktat im neuen 7er BMW.
Ganz reif scheint die Technik noch nicht zu sein. Dafür kann man demnächst sein Auto updaten.
Mobiler E-Mail-Abruf und Diktat im neuen 7er BMW.
Ganz reif scheint die Technik noch nicht zu sein. Dafür kann man demnächst sein Auto updaten.
12 Januar 2012
Nuance-Neuheiten auf der CES
Der junge Mann im Bild ist der Dragon Guy, welcher derzeit die CES in Las Vegas unsicher macht (Bild getwittert von P. Mahoney, Oberster Drachenkämpfer bei Nuance).
Nuance zeigt dort neue mobile Lösungen. So ist mit Dragon Go! eine neue Android-App erschienen, die viele der von Siri bekannten Funktionen für Android nutzbar macht. Dragon Go! findet z.B. Restaurants, Musik, Wettervorhersagen, Suchergebnisse (von Wolfram Alpha), und was man sonst noch unterwegs auf seinem Smartphone braucht. Unter nuancemobilelife.com werden die in den USA bereits erhältlichen Apps vorgestellt. Und auch ein Dragon TV ist dabei - das scheint ja the next big thing zu werden...
Nuance zeigt dort neue mobile Lösungen. So ist mit Dragon Go! eine neue Android-App erschienen, die viele der von Siri bekannten Funktionen für Android nutzbar macht. Dragon Go! findet z.B. Restaurants, Musik, Wettervorhersagen, Suchergebnisse (von Wolfram Alpha), und was man sonst noch unterwegs auf seinem Smartphone braucht. Unter nuancemobilelife.com werden die in den USA bereits erhältlichen Apps vorgestellt. Und auch ein Dragon TV ist dabei - das scheint ja the next big thing zu werden...
15 Dezember 2011
Androiden und Drachen...
... im heutigen Netzwelt-Ticker von Spiegel Online.
Dass Google an einer Sprachsteuerung für Androiden-Handys arbeitet, die über das bisherige hinausgeht, ist eigentlich kein Geheimnis. Der Spiegel berichtet jetzt einige weitere Details über das "Majel" genannte Projekt, und natürlich tritt Google an, besser zu sein als Siri. Mal abwarten.
Auch Nuance arbeitet an einem vergleichbaren Produkt, Details dazu sind aber noch nicht bekannt.
Um aber endlich wieder einmal über unseren geliebten kleinen Drachen berichten zu können, kommt der Netzwelt-Ticker gerade recht: die 2. Meldung zeigt einen ebensolchen, der versucht, virtuelle Ameisen von einem Smartphone zu fressen. Klicken Sie sich durch oder schauen Sie sich einfach das Video hier an:
So viel zum Thema "Dragon auf Smartphones"!
Dass Google an einer Sprachsteuerung für Androiden-Handys arbeitet, die über das bisherige hinausgeht, ist eigentlich kein Geheimnis. Der Spiegel berichtet jetzt einige weitere Details über das "Majel" genannte Projekt, und natürlich tritt Google an, besser zu sein als Siri. Mal abwarten.
Auch Nuance arbeitet an einem vergleichbaren Produkt, Details dazu sind aber noch nicht bekannt.
Um aber endlich wieder einmal über unseren geliebten kleinen Drachen berichten zu können, kommt der Netzwelt-Ticker gerade recht: die 2. Meldung zeigt einen ebensolchen, der versucht, virtuelle Ameisen von einem Smartphone zu fressen. Klicken Sie sich durch oder schauen Sie sich einfach das Video hier an:
So viel zum Thema "Dragon auf Smartphones"!
14 November 2011
Amazon kauft Startup für Spracherkennung
Heise berichtet, dass Amazon das Startup Yap, welches bisher einen Dienst zur Transkription von Voicemail in Text angeboten hat, übernommen hat. Der Dienst ist zwischenzeitlich eingestellt worden.
Vermutlich macht Amazon es genauso wie Google vor einiger Zeit und kauft einen Anbieter von Spracherkennungs-Dienstleistungen auf, um diese in seine eigenen Produkte zu integrieren. Der Amazon Kindle Fire, der in den nächsten Tagen in den USA startet, ist ja mehr als ein reines Lesegerät und dürfte dem iPad gehörig Konkurrenz machen. Da wird auch ein Dienst ähnlich wie Siri dem Gerät gut zu Gesicht stehen.
Nuance arbeitet derweil selbst an einem ähnlichen Dienst, der sich aber im Moment noch im Planungsstadium befindet. Siri wird ja inzwischen sogar im Werbefernsehen beworben. Es ist doch nicht etwa der Punkt erreicht, an dem sich Spracherkennung tatsächlich in der Masse durchsetzt?
Vermutlich macht Amazon es genauso wie Google vor einiger Zeit und kauft einen Anbieter von Spracherkennungs-Dienstleistungen auf, um diese in seine eigenen Produkte zu integrieren. Der Amazon Kindle Fire, der in den nächsten Tagen in den USA startet, ist ja mehr als ein reines Lesegerät und dürfte dem iPad gehörig Konkurrenz machen. Da wird auch ein Dienst ähnlich wie Siri dem Gerät gut zu Gesicht stehen.
Nuance arbeitet derweil selbst an einem ähnlichen Dienst, der sich aber im Moment noch im Planungsstadium befindet. Siri wird ja inzwischen sogar im Werbefernsehen beworben. Es ist doch nicht etwa der Punkt erreicht, an dem sich Spracherkennung tatsächlich in der Masse durchsetzt?
24 März 2011
Spracherkennung für Android-Smartphones im FAZ-Test
Michael Spehr testet die Spracherkennung für Android-Smartphones und ist sehr angetan. Gegenüber der kostenlosen Spracherkennung für das iPhone kostet die Anwendung zwar 3,58 €, bietet aber deutlich mehr, z.B. eine direkte Einbindung in alle Android-Anwendungen. Außerdem ist Spracherkennung nur ein Eingabemedium, das von der Anwendung bereitgestellt wird; andere sind eine verbesserte Tastatur, Worterkennung und dergleichen mehr.
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