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05 September 2013

Spracherkennung im Alltag: neue Perspektiven

In mehreren Artikeln wird in den letzten Tagen darüber berichtet, wo Spracherkennung in der nächsten Zeit hinführen kann. Professionelle Diktiersysteme werden sicherlich ein mächtiger Bestandteil bleiben, jedoch geht die Entwicklung immer weiter in die Richtung, Spracherkennung in den Alltag zu integrieren. Das macht Sinn: in dem Maße, wo immer mehr Geräte in Wirklichkeit kleine Computer sind, ist Sprache zumindest in der Theorie die natürlichste und einfachste Eingabemöglichkeit. Wer schon einmal im fahrenden Auto versucht hat, seinen Bordcomputer über den Touchpad zu bedienen, wird bestätigen können, dass er nicht nur de jure, sondern auch de facto eine kriminelle Handlung begeht – da wäre es viel einfacher, mit einer klaren Ansage das zu erreichen, was man erreichen möchte.

Über die neuesten Entwicklungen aus dem Hause Nuance berichtet das Hamburger Abendblatt:
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article119679867/Wo-Maschinen-die-menschliche-Sprache-erlernen.html

PCWorld geht auf die Konzeption eines digitalen Assistenten ein, der eine eigene Persönlichkeit entwickelt:
http://www.pcworld.com/article/2046694/how-nuance-is-building-a-digital-persona-that-loves-you.html

Für die New York Times rezensiert der Technikkolumnist David Pogue die Spracheingabe für iPhone und Android (Anm.:  die Spracheingabe für Android funktioniert im Moment auf englisch noch sehr viel besser als auf deutsch):
http://www.nytimes.com/2013/08/22/technology/personaltech/android-vs-siri-the-voice-recognition-sequel.html

Ein recht reißerischer ARD-Bericht zeigt schließlich noch eine ganz andere Einsatzmöglichkeit: Spracherkennung, die zur Überwachung von Telefongesprächen eingesetzt wird. Ohne in Zeiten des NSA-Skandals diese Überwachung verharmlosen zu wollen, können wir davon ausgehen, dass nicht sämtliche Telefongespräche auf diese Weise analysiert werden. Wenn allerdings eine Verbindung erstmal in das Visier der Ermittler gerückt ist, muss nicht mehr unbedingt ein Mensch mithören.

28 Dezember 2011

Apple-Fernseher mit Sprachsteuerung?

Digitimes hört das Gras wachsen: im nächsten Jahr soll ein Fernseher aus dem Hause Apple auf den Markt kommen. Ob der dann Fernsehen und Internet vermählt? Oder iTunes zur endgültig größten Videothek der Welt macht?

Spiegel Online vermutet auf jeden Fall schon Siri zur Bedienung. "Siri, heute abend will ich Dr. House sehen, aber ich komme erst um 22h nach Hause. Zeichnest du mir die Folge auf?"

Also das iPhone versteht so was... meistens. Gestern ausprobiert.