Digital diktieren am Computer mit Spracherkennung und digitalen Diktiergeräten: Tipps und Tricks, Erfahrungsberichte und Links zu Dragon NaturallySpeaking und anderen Hilfsmitteln.
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12 September 2014
FAZ-Rezension von Dragon 13 jetzt online
Die FAZ-Rezension von Dragon NaturallySpeaking Premium 13 ist jetzt online abrufbar:
http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/gesagt-getan-sprachprogramm-dragon-13-im-praxistest-13128598.html
http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/gesagt-getan-sprachprogramm-dragon-13-im-praxistest-13128598.html
02 September 2014
FAZ-Rezension von Dragon 13
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom heutigen Dienstag, 02.09.2014, findet sich eine gewohnt kenntnisreiche Rezension der neuen Version Dragon NaturallySpeaking Premium 13 von Michel Spehr.
Der Rezensent hebt lobend hervor, dass Dragon in der neuen Version die Hürden für Einsteiger deutlich gesenkt hat:
Auch die Erkennungsgenauigkeit der neuen Version wird lobend hervorgehoben. Insbesondere bestätigt der Rezensent unseren Eindruck, dass die neue Version sehr viel toleranter geworden ist. Natürlich ließ sich auch in Vorversionen bei entsprechend diszipliniertem Diktat eine Genauigkeit von praktisch 100 % erreichen, Dragon 13 macht das aber sehr viel einfacher. Man muss kein Spracherkennungsspezialist werden, um mit Dragon 13 arbeiten zu können.
Auch auf die verbesserte Unterstützung von Mozilla Firefox und Google Chrome sowie die deutlich schnellere Leistung des Systems wird eingegangen. Als Fazit bleibt:
Der Rezensent hebt lobend hervor, dass Dragon in der neuen Version die Hürden für Einsteiger deutlich gesenkt hat:
„Die zur Verfügung stehenden Mikrofone sind nun übersichtlich aufgeführt, und erstmals unterstützt das Programm die eingebauten Mikrofone eines Notebooks, vorausgesetzt, ihre Audioqualität ist hinreichend… Zweitens ist das obligatorische Übungsdiktat bei der Einrichtung des Drachens nun drastisch reduziert worden. So einfach und bequem hat man es noch nie gehabt.“
Auch die Erkennungsgenauigkeit der neuen Version wird lobend hervorgehoben. Insbesondere bestätigt der Rezensent unseren Eindruck, dass die neue Version sehr viel toleranter geworden ist. Natürlich ließ sich auch in Vorversionen bei entsprechend diszipliniertem Diktat eine Genauigkeit von praktisch 100 % erreichen, Dragon 13 macht das aber sehr viel einfacher. Man muss kein Spracherkennungsspezialist werden, um mit Dragon 13 arbeiten zu können.
Auch auf die verbesserte Unterstützung von Mozilla Firefox und Google Chrome sowie die deutlich schnellere Leistung des Systems wird eingegangen. Als Fazit bleibt:
„Die neue Version 13 verblüfft selbst Fachleute… Der Fortschritt ist sofort zu sehen. Mit diesem Windows-Programm ist die Spracherkennung nun angekommen. Sie funktioniert so gut und perfekt wie in der Werbung. Ja, der PC versteht einen.“
04 April 2014
FAZ-Artikel über Diktieren in der Cloud jetzt auch online erhältlich
Der Artikel „In die Cloud gesprochen“ aus der FAZ vom vergangenen Dienstag ist jetzt auch online erhältlich:
http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/diktiertechnik-in-der-cloud-12871775.html
Im Artikel berichtet Redakteur Michael Spehr über die von DictaTeam und EGS vorgestellte Lösung dra.picture safe. Diktieren Sie unterwegs mit dem iPhone, machen Sie Fotos während des Diktates, senden Sie alles ins Büro und lassen Sie das fertige Dokument inklusive Fotos von Spracherkennung erstellen!
http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/diktiertechnik-in-der-cloud-12871775.html
Im Artikel berichtet Redakteur Michael Spehr über die von DictaTeam und EGS vorgestellte Lösung dra.picture safe. Diktieren Sie unterwegs mit dem iPhone, machen Sie Fotos während des Diktates, senden Sie alles ins Büro und lassen Sie das fertige Dokument inklusive Fotos von Spracherkennung erstellen!
01 April 2014
FAZ-Bericht: Dictate on Demand und Dra.picture (FAZ, 1.4.2014)
Die FAZ hat in ihrer heutigen Beilage „Technik und Motor“ einen
ausführlichen Artikel über zwei Cloud-basierte Diktierlösungen
veröffentlicht: zum einen Philips Speech Live, zum anderen das von DictaTeam und EGS Computer Vertrieb GmbH gemeinsam entwickelte Dictate on demand und dra.picture.
Beiden Lösungen ist gemeinsam, dass Diktate auf einem mobilen Eingabegerät, im Klartext also einem iPhone, aufgezeichnet werden und über eine Cloud mehr oder weniger sicher versandt werden. Während Speech Live im wesentlichen dazu da ist, Diktate von unterwegs in den Philips-Diktatworkflow zu übergeben, geht Dictate on demand mit dra.picture einen ganz anderen Weg.
Dr. Michael Spehr, FAZ-Redakteur, beschreibt:
Beiden Lösungen ist gemeinsam, dass Diktate auf einem mobilen Eingabegerät, im Klartext also einem iPhone, aufgezeichnet werden und über eine Cloud mehr oder weniger sicher versandt werden. Während Speech Live im wesentlichen dazu da ist, Diktate von unterwegs in den Philips-Diktatworkflow zu übergeben, geht Dictate on demand mit dra.picture einen ganz anderen Weg.
Dr. Michael Spehr, FAZ-Redakteur, beschreibt:
Die iPhone App Dictate on demand ist als kostenlose Testversion im App Store erhältlich. Der gesamte Workflow kann über EGS Computer Vertrieb GmbH oder einen Fachhandelspartner bezogen werden.„EGS, die Spracherkennungsspezialisten aus Erkrath haben zusammen mit dem Unternehmen DictaTeam eine iPhone App entwickelt, die einzigartig ist: Sie erlaubt nicht nur das Diktieren von Text, sondern sie hat auch eine Kamerafunktion gleich eingebaut. Und nun der Clou: im Workflow von EGS übernimmt der Spracherkenner Dragon NaturallySpeaking die Transkriptions des Textes und fügt die Fotos genau dort ein, wo der Auslöser betätigt wurde. Architekten, Gutachter und andere erhalten gleich den fertigen Bericht mitsamt Fotodokumentation. Die lästige Fleißarbeit des Heraussuchen von Fotos und des Platzierens an der richtigen Stelle übernimmt das System von EGS…Der weitere Workflow findet auf dem Server statt. Dragon NaturallySpeaking verarbeitet automatisch die eintreffenden neuen Sprachdateien, wobei das eigene Sprachprofil zum Einsatz kommt. Die Software fügt ferner die Bilder ein und schickt das Ergebnis als Word-Datei in ein frei wählbares Ausgabeverzeichnis.… Es lassen sich eigene Word-Vorlagen verwenden, so dass ein Bericht gleich mit der Optik und dem Layout des Unternehmens erstellt wird. Bei der Transkriptionen mit Dragon kann nachträglich korrigiert und damit der Sprachprofil verbessert werden.Für den Einsatz des iPhone als Diktiergerät-Ersatz haben sich die Entwickler von DictaTeam und EGS ein weiteres Extra ausgedacht, das ebenfalls einzigartig ist: wer den Schiebeschalter des herkömmlichen Diktiergeräts am Smartphone vermisst, bekommt hier eine Alternative geboten, die verblüffend gut funktioniert: man legt den Daumen auf die Anzeige, und mit Bewegungen nach oben und unten löst man die gewohnten Kommandos aus. Da alles über Software läuft, gibt es den virtuellen Schiebeschalter sowohl für Links- wie auch für Rechtshänder. Auf das eigenständige Diktiergerät solle man also vollends verzichten können“.
11 Juni 2013
Philips DPM 4 digitales Diktiergerät in der FAZ
Unter dem Titel "Schlank, schön und schlau" rezensiert Dr. Michael Spehr das neue Philips DPM 4-Diktiergerät. Der Artikel ist am 4. Juni in Technik und Motor-Teil erschienen und inzwischen auf faz.net öffentlich zugänglich (siehe Link oben).
Fazit:
Fazit:
Alles in allem ist das DPM 8000 unser neues Referenzgerät: Akkulaufzeit, Display und Mikrofontechnik geben den Ausschlag.Ich persönlich fand übrigens die Qualität der Konferenzaufnahmen durchaus überzeugend – das Gerät klingt natürlich anders, wenn es auf dem Tisch liegt, aber die Aufzeichnung war bei meinem Versuch genauso deutlich wie bei der klassischen Haltung für das Diktat.
15 April 2013
FAZ-Test: Mikrofone für die Spracherkennung
Auf FAZ.NET testet Michael Spehr das Philips SpeechMike Premium, das Plantronics Savi 440 und das Plantronics Voyager Legend auf ihre Verwendung für Spracherkennung hin. Das SpeechMike und das Plantronics Savi 440 erzielen ähnlich gute Ergebnisse, die Frage nach dem besten Gerät für unterwegs muss allerdings offen bleiben.
Folgende Anmerkung zum Bluetooth-Headset sei noch gestartet:
Meiner Erfahrung nach kommt die Verzögerung bei der Korrektur in der Regel daher, dass Dragon im Korrekturmodus jedes noch so geringe Geräusch - und sei es ein Rauschen vom Audioeingang - erst als Sprache analysiert, bevor es eine Eingabe über die Tastatur oder mithilfe des Buchstabieralphabets akzeptiert. Wenn Sie Ihre Korrekturen „von Hand“ machen, empfehle ich das Mikrofon vorher umzuschalten, dann geht alles wieder in gewohnter Geschwindigkeit.
Folgende Anmerkung zum Bluetooth-Headset sei noch gestartet:
Meiner Erfahrung nach kommt die Verzögerung bei der Korrektur in der Regel daher, dass Dragon im Korrekturmodus jedes noch so geringe Geräusch - und sei es ein Rauschen vom Audioeingang - erst als Sprache analysiert, bevor es eine Eingabe über die Tastatur oder mithilfe des Buchstabieralphabets akzeptiert. Wenn Sie Ihre Korrekturen „von Hand“ machen, empfehle ich das Mikrofon vorher umzuschalten, dann geht alles wieder in gewohnter Geschwindigkeit.
17 September 2012
FAZ über Dragon 12 und seine Konkurrenten
Dragon NaturallySpeaking 12 ist seit einigen Tagen auf dem Markt, und die FAZ veröffentlichte am vergangenen Dienstag den 1. Test. Dieser ist nun online abrufbar.
Neben dem gewohnt kompetenten Vergleich verschiedener Spracherkenner, die sich derzeit auf dem Markt befinden, arbeitet der Artikel sehr schön die Vorteile der neuen Version heraus. Was die Verbesserung der Erkennungsgenauigkeit angeht, so lässt sich diese nur noch als asymptotische Funktion beschreiben, d.h. je näher man zum Grenzwert kommt, desto flacher verläuft die Kurve. Will sagen: die ohnehin schon hervorragende Erkennungsgenauigkeit aus Dragon NaturallySpeaking 11 lässt sich nicht mehr dramatisch steigern, auch wenn immer noch Verbesserungen möglich sind und auch vorgenommen worden.
Wichtig und auch schön formuliert finde ich die Bemerkung, wer nach ein paar Runden im Porsche 911 die Leistung eines Formel-1-Boliden suche, komme um ein Fahrertraining nicht herum. Dragon 12 hat in dieser Hinsicht einiges getan, um den Einstieg zu erleichtern. Nichtsdestotrotz zeigt die Erfahrung, dass ein kompetenter Trainer in der Regel sehr viel mehr aus dem Programm herauszuholen hilft, als der Anwender auf den 1. Blick vermutet. (Nur am Rande: vor ein paar Tagen habe ich Dragon einem Arzt vorgeführt, der auch selbst ein wenig diktieren wollte, aber natürlich schon an den Korrekturbefehl gescheitert ist – wofür sollte er sie auch kennen, denn sie ihm keiner gezeigt hat?)
Da ich keine Lust habe, mich bei FAZ NET anzumelden, hier mein Kommentar zu einem Leserkommentar:
Wer die Qualität der Spracherkennung daran bemisst, ob auf 1000 Buchstaben weniger als 2 Fehler oder auf 10 Sätze weniger als ein fehlerhafter Satz auftaucht, hat offensichtlich das grundlegende Prinzip nicht verstanden. Die Fehlerquote der Spracherkennung wird immer in falsch erkannten Wörtern gemessen – da Spracherkennung keine Tippfehler macht, sind falsche Buchstaben kein Kriterium, und da Sätze im Deutschen zwischen 2 und unendlich vielen Wörtern haben können, kann auch dies nicht verlässlich die Leistung einer Spracherkennung beurteilen. Und natürlich ist auch dieser Beitrag wieder diktiert.
Wo bleibt denn nun mein eigener Test? – Im Moment stecke ich so tief in der Beurteilung von Dragon 12, dass ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe. Insofern danke ich Herrn Spehr dafür, dass er mir in gewohnt kompetente Art und Weise die Arbeit abgenommen hat.
Neben dem gewohnt kompetenten Vergleich verschiedener Spracherkenner, die sich derzeit auf dem Markt befinden, arbeitet der Artikel sehr schön die Vorteile der neuen Version heraus. Was die Verbesserung der Erkennungsgenauigkeit angeht, so lässt sich diese nur noch als asymptotische Funktion beschreiben, d.h. je näher man zum Grenzwert kommt, desto flacher verläuft die Kurve. Will sagen: die ohnehin schon hervorragende Erkennungsgenauigkeit aus Dragon NaturallySpeaking 11 lässt sich nicht mehr dramatisch steigern, auch wenn immer noch Verbesserungen möglich sind und auch vorgenommen worden.
Wichtig und auch schön formuliert finde ich die Bemerkung, wer nach ein paar Runden im Porsche 911 die Leistung eines Formel-1-Boliden suche, komme um ein Fahrertraining nicht herum. Dragon 12 hat in dieser Hinsicht einiges getan, um den Einstieg zu erleichtern. Nichtsdestotrotz zeigt die Erfahrung, dass ein kompetenter Trainer in der Regel sehr viel mehr aus dem Programm herauszuholen hilft, als der Anwender auf den 1. Blick vermutet. (Nur am Rande: vor ein paar Tagen habe ich Dragon einem Arzt vorgeführt, der auch selbst ein wenig diktieren wollte, aber natürlich schon an den Korrekturbefehl gescheitert ist – wofür sollte er sie auch kennen, denn sie ihm keiner gezeigt hat?)
Da ich keine Lust habe, mich bei FAZ NET anzumelden, hier mein Kommentar zu einem Leserkommentar:
Wer die Qualität der Spracherkennung daran bemisst, ob auf 1000 Buchstaben weniger als 2 Fehler oder auf 10 Sätze weniger als ein fehlerhafter Satz auftaucht, hat offensichtlich das grundlegende Prinzip nicht verstanden. Die Fehlerquote der Spracherkennung wird immer in falsch erkannten Wörtern gemessen – da Spracherkennung keine Tippfehler macht, sind falsche Buchstaben kein Kriterium, und da Sätze im Deutschen zwischen 2 und unendlich vielen Wörtern haben können, kann auch dies nicht verlässlich die Leistung einer Spracherkennung beurteilen. Und natürlich ist auch dieser Beitrag wieder diktiert.
Wo bleibt denn nun mein eigener Test? – Im Moment stecke ich so tief in der Beurteilung von Dragon 12, dass ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe. Insofern danke ich Herrn Spehr dafür, dass er mir in gewohnt kompetente Art und Weise die Arbeit abgenommen hat.
12 Oktober 2011
iPhone 4S mit Siri-Sprachsteuerung
Das neue iPhone 4S, das in den nächsten Tagen auf den Markt kommt, verfügt über einen "Siri" genannten Sprachassistenten, der Steuerung der Geräts, Suchen und auch Diktat erlaubt. (Zur Erinnerung: Apple hatte Siri vor einiger Zeit gekauft.) Die Spracheingabe dürfte zu den spektakuläreren Neuerungen gehören, da sie nicht mehr als App geladen wird wie das hinlänglich besprochene Dragon Dictate für iPhone, sondern fest im Betriebssystem verdrahtet ist. Die meisten Beprechungen, die ich bisher gelesen habe, erwähnen sie auch an prominenter Stelle; jedoch scheint den Rezensenten am wichtigsten zu sein, dass das neue Gerät immer noch so aussieht wie das alte - Apple verkauft halt über Design.
Eingehend bespricht Siri der Heise-Bericht über das iPhone 4S. Dort gibt es auch ein Video: Siri in Aktion in lauter Umgebung.
M. Spehr von der FAZ hat Siri im Auto ausprobiert. Sein Fazit in faz.net:
Wie Dragon Dictate auch findet die Siri-Erkennung auf einem Remote-Server statt. Zu allfälligen Sicherheitsbedenken will ich mich hier nicht verbreiten - nur: wer Spracheingabe in der Öffentlichkeit nutzt, hat genug Mithörer, auch ohne sich über Spionageserver Gedanken machen zu müssen.
Eingehend bespricht Siri der Heise-Bericht über das iPhone 4S. Dort gibt es auch ein Video: Siri in Aktion in lauter Umgebung.
M. Spehr von der FAZ hat Siri im Auto ausprobiert. Sein Fazit in faz.net:
Die Erkennung ist deutlich leistungsfähiger als das Pendant von Nuance mit der Dragon-Dictation-App, obwohl die Software vermutlich von Nuance stammt... Siri ... ist großartig.
Wie Dragon Dictate auch findet die Siri-Erkennung auf einem Remote-Server statt. Zu allfälligen Sicherheitsbedenken will ich mich hier nicht verbreiten - nur: wer Spracheingabe in der Öffentlichkeit nutzt, hat genug Mithörer, auch ohne sich über Spionageserver Gedanken machen zu müssen.
23 August 2011
FAZ testet Dragon 11.5
In der heutigen FAZ vom 23.08.2011 findet sich ein Test von Dragon 11.5 in Verbindung mit dem iPhone als Eingabegerät. Detailliert wird beschrieben, wie das iPhone angeschlossen und als Diktierquelle eingerichtet wird. Die Erkennungsgenauigkeit ist durch die sehr gute Tonqualität des im Gerät verbauten Mikrofons der eines Philips SpeechMike Air beinahe ebenbürtig.
Interessant auch das Zitat:
– Wenn man ein iPhone hat, möchte man hinzufügen, denn ansonsten wäre die Anschaffung wohl doch noch etwas teurer :-)
Der Autor geht mit unserer Auffassung konform, dass die neuen Befehle für Twitter und Facebook, insbesondere im professionellen Bereich, als "Spielerei" einzuordnen sind. Zu weiteren Verbesserungen habe ich bereits 2 Beiträge geschrieben, die hier und hier eingesehen werden können.
Apropos professioneller Bereich: die professionellen Versionen von Dragon NaturallySpeaking sind zwar um einiges teurer als die vom Autor im Artikel mit 130 € bepreiste und als Mindestlösung genannte Premium-Variante, bieten darüber hinaus aber auch eine sehr gute Vokabular-Verwaltung, Netzwerkfähigkeiten und die Möglichkeit, seine eigenen Sprachbefehle zu erstellen. Immer wieder werde ich gefragt, ob das denn so nötig sei. Und immer wieder lautet meine Antwort: wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht. Ich zumindest möchte meine zahlreichen Sprachbefehle nicht mehr missen, mit denen ich mir hier die Arbeit erleichtere.
Interessant auch das Zitat:
Wir hatten die iPhone-Anbindung des neuen Dragon zuerst für eine Spielerei gehalten, fanden sie im Laufe der Zeit doch sehr praktisch – und natürlich ausgesprochen günstig im Vergleich mit einem ordentlichen Drahtlosmikrofon, das mehr als 400 € kostet. E-Mails auf dem Sofa liegend diktieren: das hat was.
– Wenn man ein iPhone hat, möchte man hinzufügen, denn ansonsten wäre die Anschaffung wohl doch noch etwas teurer :-)
Der Autor geht mit unserer Auffassung konform, dass die neuen Befehle für Twitter und Facebook, insbesondere im professionellen Bereich, als "Spielerei" einzuordnen sind. Zu weiteren Verbesserungen habe ich bereits 2 Beiträge geschrieben, die hier und hier eingesehen werden können.
Apropos professioneller Bereich: die professionellen Versionen von Dragon NaturallySpeaking sind zwar um einiges teurer als die vom Autor im Artikel mit 130 € bepreiste und als Mindestlösung genannte Premium-Variante, bieten darüber hinaus aber auch eine sehr gute Vokabular-Verwaltung, Netzwerkfähigkeiten und die Möglichkeit, seine eigenen Sprachbefehle zu erstellen. Immer wieder werde ich gefragt, ob das denn so nötig sei. Und immer wieder lautet meine Antwort: wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht. Ich zumindest möchte meine zahlreichen Sprachbefehle nicht mehr missen, mit denen ich mir hier die Arbeit erleichtere.
22 August 2011
Der SPIEGEL über Spracherkennung
Der Spiegel 28/2011 berichtet über den derzeitigen Stand der Spracherkennung mit besonderer Berücksichtigung von mobilen Geräten wie Smartphones und Navigationsgeräten:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79408646.html
Kein schlechter Überblick über den derzeitigen Stand der Technik, auch im Hinblick auf Weiterentwicklungen der Spracherkennung z.B. durch neue Mikrofon-Techniken und den Einsatz von künstlicher Intelligenz.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79408646.html
Kein schlechter Überblick über den derzeitigen Stand der Technik, auch im Hinblick auf Weiterentwicklungen der Spracherkennung z.B. durch neue Mikrofon-Techniken und den Einsatz von künstlicher Intelligenz.
14 Juni 2011
Dragon 11.5 kommt
Am vergangenen Donnerstag wurde die Information zuerst an die Händler weitergegeben, ab heute ist sie öffentlich und offiziell: Dragon NaturallySpeaking 11.5 steht vor der Tür. Hier die Nuance-Pressemitteilung. Dr. Spehr hat in seinem Blog sogar schon ein paar Screenshots. Das Video zur neuen Version gibt es hier.
Das Feature, welches am meisten in den Vordergrund geschoben wird, ist die Einbindung eines IPhone als mobiles Mikrofon. Dies funktioniert, wenn IPhone und Rechner sich im selben WLAN befinden, ohne Probleme über einen Assistenten. Es ist sogar möglich, ein ad hoc-Netzwerk anzulegen, wenn man Notebook und iPhone einmal außerhalb des gewohnten WLAN verwenden will.
Des weiteren ist die Unterstützung einiger aktualisierter Anwendungen, z.B. Internet Explorer 9, OpenOffice 3.3 oder Windows Live Mail hinzugekommen. Die Unterstützung von Microsoft Office 2010 wurde überarbeitet und verbessert.
Mit einem neuen Sprachbefehl lässt sich jetzt auch ein Text sofort an Facebook oder Twitter senden.
Neben diesen Neuerungen, die sich in einer Pressemitteilung immer sehr sexy machen (Social Media! IPhone! Nuance-Apple-Verhandlungsgerüchte!) steht auch zu erwarten, dass einige der in Version 11 bekannten Probleme beseitigt wurden. Dies bezieht sich insbesondere darauf, dass Dragon – z.B. beim Einschalten des Mikrofons und beim 1. Diktat, oder beim Öffnen des Buchstabierfensters - unter bestimmten Bedingungen sehr träge reagiert.
Die Inkompatibilität mit dem Adobe Reader 10 ist dagegen ein Problem von Adobe, das auch durch das Upgrade nicht behoben werden kann.
Allen Anwendern sei gesagt, dass es sich bei Dragon 11.5 um ein für Anwender von Dragon 11 kostenloses Upgrade handelt. Sollten Sie also in den nächsten Tagen E-Mail von Nuance erhalten, in der die Version 11.5 "zum Einführungspreis" angeboten wird – warten Sie noch ein paar Tage.
Mit der Auslieferung von Dragon 11.5 Professional und Legal wird Ende Juni - Anfang Juli begonnen. Wer seine Spracherkennung von einem zertifizierten Händler erworben hat, sollte sich von dem darüber beraten lassen, wie er das Update erhält und wie es installiert wird. Ende Juli wird das Update dann auch über das eingebaute Software-Update automatisch bereitgestellt. Wer Dragon NaturallySpeaking 11 neu kauft oder von einer Vorversion updated, erhält ab Erscheinungstermin der 11.5 automatisch die neue Version.
Das Feature, welches am meisten in den Vordergrund geschoben wird, ist die Einbindung eines IPhone als mobiles Mikrofon. Dies funktioniert, wenn IPhone und Rechner sich im selben WLAN befinden, ohne Probleme über einen Assistenten. Es ist sogar möglich, ein ad hoc-Netzwerk anzulegen, wenn man Notebook und iPhone einmal außerhalb des gewohnten WLAN verwenden will.
Des weiteren ist die Unterstützung einiger aktualisierter Anwendungen, z.B. Internet Explorer 9, OpenOffice 3.3 oder Windows Live Mail hinzugekommen. Die Unterstützung von Microsoft Office 2010 wurde überarbeitet und verbessert.
Mit einem neuen Sprachbefehl lässt sich jetzt auch ein Text sofort an Facebook oder Twitter senden.
Neben diesen Neuerungen, die sich in einer Pressemitteilung immer sehr sexy machen (Social Media! IPhone! Nuance-Apple-Verhandlungsgerüchte!) steht auch zu erwarten, dass einige der in Version 11 bekannten Probleme beseitigt wurden. Dies bezieht sich insbesondere darauf, dass Dragon – z.B. beim Einschalten des Mikrofons und beim 1. Diktat, oder beim Öffnen des Buchstabierfensters - unter bestimmten Bedingungen sehr träge reagiert.
Die Inkompatibilität mit dem Adobe Reader 10 ist dagegen ein Problem von Adobe, das auch durch das Upgrade nicht behoben werden kann.
Allen Anwendern sei gesagt, dass es sich bei Dragon 11.5 um ein für Anwender von Dragon 11 kostenloses Upgrade handelt. Sollten Sie also in den nächsten Tagen E-Mail von Nuance erhalten, in der die Version 11.5 "zum Einführungspreis" angeboten wird – warten Sie noch ein paar Tage.
Mit der Auslieferung von Dragon 11.5 Professional und Legal wird Ende Juni - Anfang Juli begonnen. Wer seine Spracherkennung von einem zertifizierten Händler erworben hat, sollte sich von dem darüber beraten lassen, wie er das Update erhält und wie es installiert wird. Ende Juli wird das Update dann auch über das eingebaute Software-Update automatisch bereitgestellt. Wer Dragon NaturallySpeaking 11 neu kauft oder von einer Vorversion updated, erhält ab Erscheinungstermin der 11.5 automatisch die neue Version.
19 Mai 2011
Inzwischen auch im SPIEGEL angekommen: Apple will Nuance Spracherkennung ins iPhone integrieren
Die Gerüchteküche weiß es schon seit einiger Zeit, mit diesem Artikel in Spiegel online wird es jetzt einer größeren Leserschaft zugänglich gemacht: Apple und Nuance verhandeln offensichtlich seit einiger Zeit über die Integration von Sprachsteuerung und/oder Diktat in die nächste Version des Betriebssystems iOS 5 für das iPhone.
Die Integration in das Betriebssystem geht über die bisher vorhandenen Apps weit hinaus – diese funktionieren ja bekanntermaßen im wesentlichen Dank der seit einiger Zeit endlich enthaltenen Zwischenablage. Abgesehen davon wird bei DragonDictate für das iPhone die eigentliche Spracherkennung auf einem entfernten Server und nicht auf dem Gerät durchgeführt.
Die mögliche Kooperation geht so weit, dass Gerüchten zufolge Apple bereits darüber nachdenkt, Nuance zu kaufen. Geld genug wäre vorhanden, aber will man sich wirklich für ein Feature auch alle möglichen anderen Geschäftsbereiche ans Bein hängen, die mit Apple überhaupt nichts zu tun haben? Immerhin würde dann das Preisdumping bei den Consumer-Versionen der Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking vermutlich aufhören :-)
Die Integration in das Betriebssystem geht über die bisher vorhandenen Apps weit hinaus – diese funktionieren ja bekanntermaßen im wesentlichen Dank der seit einiger Zeit endlich enthaltenen Zwischenablage. Abgesehen davon wird bei DragonDictate für das iPhone die eigentliche Spracherkennung auf einem entfernten Server und nicht auf dem Gerät durchgeführt.
Die mögliche Kooperation geht so weit, dass Gerüchten zufolge Apple bereits darüber nachdenkt, Nuance zu kaufen. Geld genug wäre vorhanden, aber will man sich wirklich für ein Feature auch alle möglichen anderen Geschäftsbereiche ans Bein hängen, die mit Apple überhaupt nichts zu tun haben? Immerhin würde dann das Preisdumping bei den Consumer-Versionen der Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking vermutlich aufhören :-)
05 Mai 2011
FAZ-Test: Dragon Dictate 2.0 für Mac
Zu einem eher kritischen Resultat kommt der Test von Michael Spehr in der FAZ vom letzten Dienstag über das aktuelle Dragon Dictate 2.0: Für private Anwender (mit Abstrichen) empfehlenswert, für den professionellen Bereich, z.B. Ärzte und Anwälte, wird weiterhin Dragon NaturallySpeaking für Windows empfohlen.
Gut, dass Dragon NaturallySpeaking für Windows inzwischen unter Parallels oder ähnlichen Programmen auch auf einer Mac-Hardware läuft.
Gut, dass Dragon NaturallySpeaking für Windows inzwischen unter Parallels oder ähnlichen Programmen auch auf einer Mac-Hardware läuft.
24 März 2011
Spracherkennung für Android-Smartphones im FAZ-Test
Michael Spehr testet die Spracherkennung für Android-Smartphones und ist sehr angetan. Gegenüber der kostenlosen Spracherkennung für das iPhone kostet die Anwendung zwar 3,58 €, bietet aber deutlich mehr, z.B. eine direkte Einbindung in alle Android-Anwendungen. Außerdem ist Spracherkennung nur ein Eingabemedium, das von der Anwendung bereitgestellt wird; andere sind eine verbesserte Tastatur, Worterkennung und dergleichen mehr.
26 Oktober 2010
PC Professionell testet Dragon Premium 11
Unter http://www.itespresso.de/2010/09/21/dragon-naturally-speaking-11-im-test/ findet sich ein ausführlicher Test von Dragon Premium 11, der auch ausführlich und nachvollziehbar die Erkennungsgenauigkeit testet. Das (wenig überraschende) Fazit: je bekannter die Textsorte, desto höher die Erkennungsgenauigkeit ;-)
Die Erkennungsgenauigkeit ist gegenüber Version 10 verbessert worden, allerdings nach Aussage des Testers relativ gering. Da der Tester, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, alle Diktate erst auf ein Aufnahmengerät gesprochen und dann umgesetzt hat, ist die ermittelte Erkennungsgenauigkeit (94,4% für V. 10 vs. 95,1% für V. 11) wohl auch etwas niedriger als die eines Online-Diktates. Ich gehe in der Regel von 2-3 Prozentpunkten aus, die einfach dadurch verlorengehen, dass das direkte Feedback des Online-Diktats fehlt.
Im ganzen hält der Tester die Version 11 eher für ein Service Pack als für eine gründlich überarbeitete Version. Hier muss ich widersprechen, denn die gesamte Vokabulararchitektur in Version 11 ist neu aufgebaut worden. Die 11 ist nicht einfach eine 10 mit ein paar neuen Features! Hier hätte sich beim Test gelohnt, die Fehler zu etwas genauer analysieren und zu vergleichen, um festzustellen, wo die Stärken und Schwächen genau liegen.
Trotz dieser Anmerkungen ein umfang- und kenntnisreicher Test, der sich zu lesen lohnt!
Die Erkennungsgenauigkeit ist gegenüber Version 10 verbessert worden, allerdings nach Aussage des Testers relativ gering. Da der Tester, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, alle Diktate erst auf ein Aufnahmengerät gesprochen und dann umgesetzt hat, ist die ermittelte Erkennungsgenauigkeit (94,4% für V. 10 vs. 95,1% für V. 11) wohl auch etwas niedriger als die eines Online-Diktates. Ich gehe in der Regel von 2-3 Prozentpunkten aus, die einfach dadurch verlorengehen, dass das direkte Feedback des Online-Diktats fehlt.
Im ganzen hält der Tester die Version 11 eher für ein Service Pack als für eine gründlich überarbeitete Version. Hier muss ich widersprechen, denn die gesamte Vokabulararchitektur in Version 11 ist neu aufgebaut worden. Die 11 ist nicht einfach eine 10 mit ein paar neuen Features! Hier hätte sich beim Test gelohnt, die Fehler zu etwas genauer analysieren und zu vergleichen, um festzustellen, wo die Stärken und Schwächen genau liegen.
Trotz dieser Anmerkungen ein umfang- und kenntnisreicher Test, der sich zu lesen lohnt!
22 September 2010
FAZ-Rezension: Dragon NaturallySpeaking 11
"Der feine Luxus des schnellen Diktats steht im Zeichen des Drachen" - titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer gestrigen Ausgabe. Die wie immer sehr kompetente und umfangreiche Rezension von Dragon NaturallySpeaking 11 wurde vom Diktat-Experten Michael Spehr verfasst, geht eingehend auf die verschiedenen Neuerungen ein, lobt die deutlich verbesserte Erkennungsgenauigkeit und -Geschwindigkeit, gibt aber auch Empfehlungen für den Einstieg, mit welcher Version man am besten arbeiten sollte, und rät, einen Experten für den Einstieg zurate zu ziehen.
10 August 2010
Dragon für iPhone: FAZ-Besprechung
Auch schon ein paar Tage alt ist die Besprechung für Dragon für das iPhone in der FAZ. Online kann man sie hier lesen (übrigens inkl. einem viel kommentierten Erkennungsfehler):
http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~ED1100FB8DAE4498C8F20A7C96821856B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Der Blogger Volker Weber hat die Software mit katastrophalem Ergebnis getestet (Testbericht). Interessant sind hier die Reaktionen von einigen gewieften Spracherkennung-Benutzern, darunter auch von Michael Spehr, der den FAZ-Test durchgeführt hat. Die Kommentatoren machen wieder einmal deutlich, dass Spracherkennung wesentlich vom Sprecher abhängt und der Umgang mit ihr gelernt werden muss: auf gute Tonqualität achten, deutlich sprechen, Satzzeichen mitsprechen. Oder wie wir hier sagen: kaum macht man es richtig, da geht es.
http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~ED1100FB8DAE4498C8F20A7C96821856B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Der Blogger Volker Weber hat die Software mit katastrophalem Ergebnis getestet (Testbericht). Interessant sind hier die Reaktionen von einigen gewieften Spracherkennung-Benutzern, darunter auch von Michael Spehr, der den FAZ-Test durchgeführt hat. Die Kommentatoren machen wieder einmal deutlich, dass Spracherkennung wesentlich vom Sprecher abhängt und der Umgang mit ihr gelernt werden muss: auf gute Tonqualität achten, deutlich sprechen, Satzzeichen mitsprechen. Oder wie wir hier sagen: kaum macht man es richtig, da geht es.
01 April 2010
Die ZEIT testet MacSpeech Dictate
Die ZEIT testet Macspeech Dictate und stellt dabei fest, dass die Schwierigkeiten beim Umgang mit Spracherkennung offensichtlich eher vor dem Bildschirm liegt als hinter dem Bildschirm :-)
Will sagen: als Autor hat man es nicht immer leicht, druckreife Sätze zu formulieren, gerade wenn man (langsames) Tippen gewohnt ist und sozusagen während des Tippens die Gedanken verfertigt. Auch die Kommentare zeigen, dass zumindest bei Zeit-Lesern das Problem eher an dieser Stelle zu lokalisieren ist. Auch Diktieren will eben gelernt sein.
Wenn Autoren früher also damit gekämpft haben, dass die Hand zu langsam für die Gedanken war, so gilt jetzt:
Will sagen: als Autor hat man es nicht immer leicht, druckreife Sätze zu formulieren, gerade wenn man (langsames) Tippen gewohnt ist und sozusagen während des Tippens die Gedanken verfertigt. Auch die Kommentare zeigen, dass zumindest bei Zeit-Lesern das Problem eher an dieser Stelle zu lokalisieren ist. Auch Diktieren will eben gelernt sein.
Wenn Autoren früher also damit gekämpft haben, dass die Hand zu langsam für die Gedanken war, so gilt jetzt:
Spracherkennungssoftware mag zwar hohes, nuschelfreies Diktiertempo, aber nicht immer kommt der kluge Kopf genügend schnell und klar hinterher.Für die Spracherkennungs-Technik ein Kompliment! Die automatische Übertragung von Gedanken in den Computer wollen wir uns aber lieber nicht vorstellen. Irgendwo muss eine Grenze sein...
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