22 April 2013

Dragons Befehlscenter richtig nutzen

Ein Poweruser aus den USA, Eric Wright, hat in seinem Blog einen umfangreichen Artikel geschrieben, wie sich das Befehlscenter richtig nutzen lässt. Empfohlene Lektüre für alle, die sich mit Sprachbefehlen auseinander setzen wollen und ein wenig Englisch beherrschen!

(Leider ist die Blues-Harmonika in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat.)

16 April 2013

Dialogmarketing neu definiert


Wie kürzlich bekannt gegeben, arbeitet Nuance an einer Möglichkeit, Werbung auf dem Smartphone mithilfe von Spracherkennung interaktiv zu machen. In einer ersten Demo spricht eine Billardkugel (eine Schwarze 8) mit dem Anwender, gibt einige Antworten auf seine Fragen, und beendet das ganze mit dem Hinweis auf ein (fiktives) Video.

Würden Sie mit Ihrem Smartphone reden? Sie ganz bestimmt. Aber mit einer Anzeige? Und wo sollte die geschaltet werden? Wer würde sich tatsächlich so eine App freiwillig herunterladen? Und wenn sie ungefragt käme, würde ich genau 2 Wörter zu ihr sagen, auf Gälisch.

15 April 2013

FAZ-Test: Mikrofone für die Spracherkennung

Auf FAZ.NET testet Michael Spehr das Philips SpeechMike Premium, das Plantronics Savi 440 und das Plantronics Voyager Legend auf ihre Verwendung für Spracherkennung hin. Das SpeechMike und das Plantronics Savi 440 erzielen ähnlich gute Ergebnisse, die Frage nach dem besten Gerät für unterwegs muss allerdings offen bleiben.

Folgende Anmerkung zum Bluetooth-Headset sei noch gestartet:

Meiner Erfahrung nach kommt die Verzögerung bei der Korrektur in der Regel daher, dass Dragon im Korrekturmodus jedes noch so geringe Geräusch - und sei es ein Rauschen vom Audioeingang - erst als Sprache analysiert, bevor es eine Eingabe über die Tastatur oder mithilfe des Buchstabieralphabets akzeptiert. Wenn Sie Ihre Korrekturen „von Hand“ machen, empfehle ich das Mikrofon vorher umzuschalten, dann geht alles wieder in gewohnter Geschwindigkeit.

14 März 2013

Auf dem Weg zum rollenden Büro

Am Dienstag im Blatt, heute auf FAZ.NET:

Mobiler E-Mail-Abruf und Diktat im neuen 7er BMW.

Ganz reif scheint die Technik noch nicht zu sein. Dafür kann man demnächst sein Auto updaten.

04 März 2013

Servicepack für Dragon NaturallySpeaking 12

Seit Ende letzer Woche ist das Service Pack für Dragon NaturallySpeaking 12 erhältlich, das im Vorfeld einige Geburtswehen hatte.

Um das Servicepack herunterzuladen, gehen Sie in der Dragon-Leiste auf „Hilfe – Software-Aktualisierungen“ und lassen Sie den Software Manager nach dem Update suchen.Wählen Sie dann „Herunterladen (Download)“.

Installieren Sie das Servicepack nicht direkt! Sollte bei der Installation etwas fehlschlagen, haben Sie die Installationsdatei auf jeden Fall für einen 2. Versuch zur Verfügung.

Das Servicepack gilt für alle Versionen von Dragon NaturallySpeaking 12 und alle Sprachen. Bitte achten Sie bei der Installation auf die richtige Sprache.

Ein Servicepack für Dragon Medical wird erst im Sommer bereitgestellt werden.

Das Servicepack bringt grundlegende Verbesserung für Windows 8, wobei die neue Kachel-Oberfläche nicht zur Arbeit mit Dragon gedacht ist und daher auch nicht in vollem Umfang unterstützt wird. Für die Kachel-Oberfläche gibt es eine Miniatur-Dragon-Leiste, die zumindest das Diktat in dieser Ansicht ermöglicht. In der gewohnten Desktop-Oberfläche funktionieren jetzt die aus anderen Versionen bekannten Steuerungsbefehl.

Auch der Internet Explorer 10 wird jetzt unterstützt.

Einige Fehler sind behoben worden, so z.B. das Problem, dass beim Diktat von „neuer Absatz“ eine neue Zeile eingefügt wird. Für das Sprachmodell BestMatch V hat sich die Latenz bei der Umsetzung der Sprache deutlich verringert, wer aber viele Sprachbefehle braucht, ist immer noch mit dem Sprachmodell BestMatch IV besser bedient.

25 Februar 2013

Warum Dragon langsam startet

Inzwischen gibt es ausführlichere Informationen zur Frage, warum Dragon beim Start so lange braucht.

Das Problem ist verbunden mit dem automatischen Update des Service Packs auf 12.5. Trennen Sie die Verbindung zum Netzwerk, Dragon startet dann in normaler Geschwindigkeit. Löschen Sie den Haken in den administrativen Einstellungen, Registerkarte „Weitere Einstellungen“, vor „beim Start nach automatischen Updates suchen“.

Alternativ können Sie auch über den Taskmanager die Agent.Exe beenden. Auch das beschleunigt den Start.

Es wurde außerdem beobachtet, dass der Haken vor „beim Start nach automatischen Updates suchen“ von Dragon selbstständig wieder gesetzt wird, obwohl er vom Anwender/Händler entfernt wurde.

Hier auch ein Link zum Eintrag in der Nuance Knowledge Base:
http://nuance.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/15105

21 Februar 2013

Warum braucht Dragon beim Start so lange?

Warum startet Dragon heute nicht?
Warum bleibt Dragon beim Start stehen?

Warum, kann ich nur vermuten. Als Abhilfe empfehle ich nach ersten Tests,
  1. das Netzwerkkabel zu ziehen bzw. das WLAN zu deaktivieren, um Dragon zu starten;
  2. nach dem Start in "Extras - Administrative Einstellungen - Weitere Einstellungen" zu gehen und dort den Haken vor "Beim Start nach Updates suchen" zu löschen.
Danach sollte Dragon auch bei gestecktem Kabel wieder in gewohntem Tempo starten.

Weitere Hinweise sind willkommen! Sollte dieser Trick bei Ihnen nicht funktionieren, melden Sie sich unter Angabe von Dragon-Version und Betriebssystem im Forum von immer-eine-nuance-besser.de!

19 Februar 2013

FAZ über Dragon TV

In ihrer heutigen Ausgabe (19.02.2013) berichtet die FAZ im Technik und Motor-Teil über neue Prototypen eines Dragon TV, welches die Steuerung des Fernsehgerätes per Sprache erlauben soll. Weit über die von einem Diktiersystem bekannten Fähigkeiten hinaus soll die Sprachsteuerung des Fernsehers ähnlich intelligent arbeiten wie das vom iPhone hinlänglich bekannte Siri.

In ihrer heutigen Ausgabe (19.02.2013) berichtet die FAZ im Technik und Motor-Teil über neue Prototypen eines Dragon TV, welches die Steuerung des Fernsehgerätes per Sprache erlauben soll. Weit über die von einem Diktiersystem bekannten Fähigkeiten hinaus soll die Sprachsteuerung des Fernsehers ähnlich intelligent arbeiten wie das vom iPhone hinlänglich bekannte Siri.

Einige Auszüge:

„(Das Fernsehgerät) hört nämlich ständig in den Raum hinein, man muss nicht in ein Mikrofon sprechen, Hintergrundgeräusche werden ausgeblendet, und mit dem Zauberwort ‚Dragon TV‘ macht die Software aus dem Tiefschlaf auf und nimmt Kommandos entgegen. Und zwar Befehle in natürlicher Sprache, die weit über das hinausreichen, was sich Fink mit einigen Tastendruck auf der Fernbedienung erledigen lässt.… Man kann mit Sprachkommandos auch nach bestimmten Serien oder Schauspielern oder Genres suchen lassen.“

„Die Nuance-Software steuert nämlich geräteübergreifend nicht nur den TV-Apparat, sondern auch den Receiver und den Festplattenrekorder.… Zudem sind nicht zuletzt Streaming-Dienste eingebunden… Wer am PC mit der Dragon-Software nach einem im Japan spielenden Film mit Bill Murray gesucht und „Lost in Translation“ gestartet hat, kann wenig später im Wohnzimmer das Filmvergnügen fortsetzen.“

Das ganze funktioniert vor ausgesuchten Journalisten einwandfrei. Wieder ein Schritt weiter zum elektronischen Butler?

21 Januar 2013

Google Chrome mit Spracherkennung

Die neueste version von google chrome enthält eine spracherkennung die aber noch nicht so gut ist wie die von dragon naturally speaking satzzeichen kann ich zum beispiel nicht mit diktieren doppelpunkt die werden ausgeschrieben punkt neuer absatz die erkennung ist aber gar nicht übel ausrufezeichen warum aber nur kleine buchstaben geschrieben werden komma wissen die entwickler selbst am besten neuer absatz wie dem auch sei doppelpunkt hier wächst ein konkurrent herren

Zum Vergleich derselbe Text mit Dragon NaturallySpeaking diktiert (inklusive aller diktierten und ausgelassenen Satzzeichen):

Die neueste Version von Google Chrome enthält eine Spracherkennung die aber noch nicht so gut ist wie die von Dragon NaturallySpeaking. Satzzeichen kann ich z.B. nicht mit diktieren: die werden ausgeschrieben.

Die Erkennung ist aber gar nicht übel! Warum aber nur geschrieben werden, essen die Entwickler selbst am besten

Wie dem auch sei: hier wächst ein Konkurrent heran

Und wer es selber ausprobieren will, lädt sich die Beta-Version 25 von Google Chrome herunter und probiert dort folgenden Link aus: https://www.google.com/intl/en/chrome/demos/speech.html

Technisch gesprochen handelt es sich bei diesem Feature um die Implementierung einer API, mit der Entwickler ihre Webseiten für die Eingabe per Sprache programmieren können. Die eigentliche Erkennung findet auf den Google-Servern statt. Wenn man sich die Spezifikationen etwas näher ansieht, findet man dort auch, dass Ausdrücke wie „neuer Absatz“ eigentlich unterstützt werden müssten. Hier scheint bei der Demo also etwas nicht so zu funktionieren. Der Download von Google Chrome 25 ersetzt also nicht den Kauf einer Spracherkennung zum Diktat in den Browser! (Und ich hatte mich schon gefreut und überlegt, mir ein Chromebook anzuschaffen.)

Anm.: das Wort „Kleinbuchstaben“ ist ein Steuerungsbefehl in Dragon NaturallySpeaking und wurde deswegen ausgelassen. Die Google-Spracherkennung schreibt sie dagegen gnadenlos aus. Ansonsten sehe ich in beiden Texten jeweils genau einen Erkennungsfehler.

Ach so: hier der Bericht bei Heise online, der mich darauf aufmerksam machte.

04 Oktober 2012

Das optimale Sprachmodell

Dragon 12 bietet inzwischen 3 Sprachmodelle an: BestMatch III, BestMatch IV und BestMatch V. Diese Sprachmodelle sind jeweils auf bestimmte Prozessoren hin optimiert. BestMatch III ist das altbekannte Sprachmodell zur Verwendung mit einem Prozessorkern. BestMatch IV wurde in Dragon 11 eingeführt und nützt 2 Prozessorkerne. BestMatch V nützt mehrere Prozessorkerne gleichzeitig, benötigt aber mindestens 8 GB Arbeitsspeicher.

Durch die Verwendung des jeweils für den Rechner am besten geeigneten Sprachmodells erhofft man sich eine optimale Erkennungsgenauigkeit und Geschwindigkeit.  Das Sprachmodell wird von Dragon selbstständig ausgewählt, während ein Benutzerprofil erstellt wird. Auf der Registerkarte „Überprüfen Sie Ihre Einstellungen“ können Sie unter „Erweitert“ ein anderes Sprachmodell wählen. 




BestMatch III


BestMatch III ist das Sprachmodell, welches sich für die Verwendung mit vielen Sprachbefehlen und auf schwächeren Prozessoren anbietet. Die Erfahrung zeigt aber, dass ein ein Benutzerprofil mit BestMatch III-Sprachmodell auch bei für BestMatch V ausreichenden Systemanforderungen viel schneller läuft, besonders wenn man viele Sprachbefehle benötigt. Die Erkennungsgenauigkeit leidet nicht.

Um ein Benutzerprofil mit Sprachmodell BestMatch III anzulegen, erstellen Sie einen neuen Benutzer über den Benutzerassistenten. Im abschließenden Bildschirm werden Sie gebeten, Ihre Angaben noch einmal zu überprüfen. Wählen Sie dort „Erweitert“ und in dem Fenster, welches dann erscheint, „BestMatch III“. Folgen Sie dann weiter dem Assistenten.

BestMatch V


BestMatch V läuft nur auf mehreren Prozessorkernen und mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und soll dort höchstmögliche Geschwindigkeit und Genauigkeit garantieren. Wir empfehlen, dieses Sprachmodell dann einzusetzen, wenn nicht mit Sprachbefehlen gearbeitet wird, und in den Dragon-Optionen, Registerkarte „Befehle“, die dort aufgeführten Sprachbefehle nach Möglichkeit zu deaktivieren, sowie unter „Extras – Optionen – weitere Einstellungen“ die Sprachsteuerung für Menüs usw. komplett abzuschalten.

17 September 2012

FAZ über Dragon 12 und seine Konkurrenten

Dragon NaturallySpeaking 12 ist seit einigen Tagen auf dem Markt, und die FAZ veröffentlichte am vergangenen Dienstag den 1. Test. Dieser ist nun online abrufbar.

Neben dem gewohnt kompetenten Vergleich verschiedener Spracherkenner, die sich derzeit auf dem Markt befinden, arbeitet der Artikel sehr schön die Vorteile der neuen Version heraus. Was die Verbesserung der Erkennungsgenauigkeit angeht, so lässt sich diese nur noch als asymptotische Funktion beschreiben, d.h. je näher man zum Grenzwert kommt, desto flacher verläuft die Kurve. Will sagen: die ohnehin schon hervorragende Erkennungsgenauigkeit aus Dragon NaturallySpeaking 11 lässt sich nicht mehr dramatisch steigern, auch wenn immer noch Verbesserungen möglich sind und auch vorgenommen worden.

Wichtig und auch schön formuliert finde ich die Bemerkung, wer nach ein paar Runden im Porsche 911 die Leistung eines Formel-1-Boliden suche, komme um ein Fahrertraining nicht herum. Dragon 12 hat in dieser Hinsicht einiges getan, um den Einstieg zu erleichtern. Nichtsdestotrotz zeigt die Erfahrung, dass ein kompetenter Trainer in der Regel sehr viel mehr aus dem Programm herauszuholen hilft, als der Anwender auf den 1. Blick vermutet. (Nur am Rande: vor ein paar Tagen habe ich Dragon einem Arzt vorgeführt, der auch selbst ein wenig diktieren wollte, aber natürlich schon an den Korrekturbefehl gescheitert ist – wofür sollte er sie auch kennen, denn sie ihm keiner gezeigt hat?)

Da ich keine Lust habe, mich bei FAZ NET anzumelden, hier mein Kommentar zu einem Leserkommentar:

Wer die Qualität der Spracherkennung daran bemisst, ob auf 1000 Buchstaben weniger als 2 Fehler oder auf 10 Sätze weniger als ein fehlerhafter Satz auftaucht, hat offensichtlich das grundlegende Prinzip nicht verstanden. Die Fehlerquote der Spracherkennung wird immer in falsch erkannten Wörtern gemessen – da Spracherkennung keine Tippfehler macht, sind falsche Buchstaben kein Kriterium, und da Sätze im Deutschen zwischen 2 und unendlich vielen Wörtern haben können, kann auch dies nicht verlässlich die Leistung einer Spracherkennung beurteilen. Und natürlich ist auch dieser Beitrag wieder diktiert.

Wo bleibt denn nun mein eigener Test? – Im Moment stecke ich so tief in der Beurteilung von Dragon 12, dass ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe. Insofern danke ich Herrn Spehr dafür, dass er mir in gewohnt kompetente Art und Weise die Arbeit abgenommen hat.

19 Juli 2012

„SendKeys“ bzw. „HOOKERR...“-Problem behoben!


Wie bekannt, häufte sich in der letzten Zeit eine Dragon NaturallySpeaking-Fehlermeldung „SendKeys wurde abgebrochen“ oder „HOOKERR_NONOTIFYWINDOW“. Diese Dragon-Fehlermeldung wurde vom Adobe Flashplayer Version 11.3.300.257 provoziert. Ein Downgrade auf eine frühere Version hat das Problem beseitigt.

Mit der neuesten Flashplayer-Version 11.3.300.265 ist das Problem offenbar behoben. Wir haben die neue Version 3 Tage lang auf mehreren Rechnern getestet, ohne dass der Fehler noch einmal aufgetreten wäre.

Die Version 11.3.300.265 des Adobe Flashplayer können Sie hier herunterladen:
http://get.adobe.com/flashplayer/

Weitere Alternativen werden hier diskutiert:

http://immer-eine-nuance-besser.de/viewtopic.php?f=16&t=210

Da das Upgrade auf die aktuelle Version den Fehler aber offensichtlich beseitigt, raten wir dazu, diesen Weg zu wählen.

16 Juli 2012

Spracherkennung im Auto

"Die Hände auf dem Lenkrad, die Augen auf der Straße" - so bewirbt Nuance seine neue "Dragon Drive!"-Technologie (Heise berichtet). Der Dienst soll es möglich machen, im Auto sowohl Funktionen zu steuern die Navigation, Radio, CD-Player; als auch unterwegs im Auto E-Mails und SMS zu diktieren oder sich vorlesen zu lassen. Ein Video gibt einen Vorgeschmack:



BMW hat diesen Dienst jetzt in seiner neuen 7er Serie integriert. Am Donnerstag fahren wir zum jährlichen Händlerevent zu Nuance nach München und werden dort unter anderem das BMW-Gebäude besichtigen – lassen Sie mich raten, welche neue Technologie da wohl im Vordergrund stehen wird.

Zunächst wird es möglich sein, sich E-Mail und SMS vorlesen zu lassen (dies gibt es bereits) und per Spracherkennung auf zu antworten. Auch die Sprachsteuerung vomn Navi und Radio soll möglich werden. Weitere Funktionen werden dann voraussichtlich in nicht allzu ferner Zukunft folgen.

Die integrierte Technologie ist übrigens dieselbe wie Dragon Go!, die in Android 4 enthalten sein soll und schon als "Siri on steroids" gefeiert wurde (den Link finde ich gerade nicht).

05 Juli 2012

Problemlösung: "HOOKERR_NONOTIFY_WINDOW" bzw. "Sendkeys wurde abgebrochen"

Das aktuelle Problem mit der Fehlermeldung „SendKeys wurde abgebrochen", alternativ „HOOKERR_NONOTIFY_WINDOW" wird vom Adobe Flashplayer 11.3 verursacht. Dieser hat sich vermutlich automatisch oder im Rahmen eines Browser-Update upgedatet. Naheliegende Lösung: Version 11.3 deinstallieren, Version 11.2 neu installieren.

Hier können Sie testen, welche Version des Flashplayer installiert ist. V. 11.2 ist gut, V. 11.3 verursacht den Fehler.

Um den Flash Player zu deinstallieren, gehen Sie auf: oder in die Systemsteuerung - Programme.

Der Download für den Flash Player 11.2 liegt unter http://helpx.adobe.com/flash-player/kb/archived-flash-player-versions.html#main_Archived_versions  oder direkt unter  http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/installers/archive/fp_11.2.202.233_archive.zip

Der Download hat 156 MB und enthält Versionen für 32 Bit und 64 Bit Windows, MAC und Linux. Bitte wählen Sie das korrekte Installationspaket. Für 32-bit Windows ist dies flashplayer11_2r202_233_win_32bit.msi, für 64-bit Windows flashplayer11_2r202_233_win_64bit.msi. Testen Sie unter die erfolgreiche Installation und wählen Sie nötigenfalls ein anderes Installer-Paket.

Um zu verhindern, dass sich der Adobe Flash Player automatisch updatet, gehen Sie so vor:

· Entweder gehen Sie in die Systemsteuerung - Flash Player
· oder Gehen Sie auf irgend eine Webseite, auf der Flash-Inhalte angezeigt werden, also z.B. auf die Testseite: und machen Sie einen Rechtsklick auf die Flash-Animation
· wählen Sie „globale Einstellungen - erweitert". Schalten Sie dort ab, dass Updates automatisch installiert werden.
· Sollten Sicherheitsbedenken auftreten: unter finden Sie eine Liste der im Flashplayer 11.3 behobenen Sicherheitslücken. Da das Upgrade auf 11.3 mit Dragon NaturallySpeaking zusammen recht zuverlässig einen Fehler provoziert, während diese Sicherheitslücken „nur" potentielle Gefahrenquellen sind, sollte man das Risiko abwägen, was das geringere Übel ist.

Hilft nicht? Hier weiterlesen: http://voiceberlin.blogspot.de/2011/04/aus-gegebenem-anlass-probleme-mit-adobe.html oder kommentieren unter  http://immer-eine-nuance-besser.de/viewtopic.php?f=16&t=210 

20 Juni 2012

HOOKERR_NONOTIFYWINDOW ist wieder da!

Anwender von Dragon NaturallySpeaking 11 erinnern sich eventuell an die Fehlermeldung  HOOKERR_NONOTIFYWINDOW.

Ursache war seinerzeit der Adobe Reader X, der mit Dragon NaturallySpeaking (übrigens in allen Versionen) nicht vollständig kompatibel war. Nuance hat im Upgrade auf Dragon NaturallySpeaking 11.5 das Problem gelöst; Adobe mit einem Upgrade auf den Reader X.1.3 (hier die aktuelle Version) nachgezogen. Insofern sollte jeder auf der sicheren Seite sein, der eines dieser beiden Programme (oder natürlich beide) verwendet.

Umso erstaunter waren wir, als in den letzten Tagen diese Fehlermeldung wieder gehäuft auftauchte,  wie auch die Meldung "Sendkeys wurde abgebrochen", die ebenfalls mit dem Adobe Reader-Problem zu tun hatte. Eine Recherche ergab, dass der Übeltäter diesmal der Adobe Flash Player 11.3 ist, der in der Regel über eine automatische Aktualisierung entweder des Flashplayer selbst oder des Mozilla Firefox installiert wird.

Die offensichtliche Lösung: Deinstallieren Sie die Version 11.3 und laden Sie sich die Version 11.2 herunter, mit der, soweit bekannt, keine Schwierigkeiten mit Dragon NaturallySpeaking auftreten.

Weil der Fehler noch relativ neu ist, können wir noch nicht aus eigener Erfahrung hundertprozentig bestätigen, dass der Adobe Flashplayer 11.3 tatsächlich diese Fehlermeldung verursacht. Die Kollegen von Speakeasy Solutions und Knowbrainer habe da schon mehr Erfahrung gesammelt; danke für die sachdienlichen Hinweise!

08 März 2012

DSS Pro-Standard verbessert

Grundig, Olympus und Philips, Hersteller professioneller digitaler Diktiergeräte, haben den Datenschutz des Audiocodec DSSPro weiter erhöht. Dieser in der professionellen Sprachverarbeitung etablierte Codec erlaubt nun zusätzlich zu der 128-Bit-Verschlüsselung optional auch eine 256-Bit-Verschlüsselung. "Wir führen die doppelte Verschlüsselungsrate ein, um den aktuellen Datenschutz-Anforderungen in sensiblen Branchen wie dem Gesundheits- und Justizwesen gerecht zu werden", so ein Sprecher der International Voice Association (IVA). In den USA beispielsweise ist eine solch hohe Verschlüsselungsstärke laut dem Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) Pflicht. So sind die personenbezogenen Daten bestens vor unerlaubtem Zugriff geschützt.

(Quelle: Grundig Pressemitteilung)

Neben höherer Sicherheit bietet der DSS Pro-Standard auch eine bessere Sprachqualität. Zur Verwendung mit Spracherkennung ist er daher bestens geeignet und ein wesentlicher Grund, sich für ein digitales Diktiergerät zu entscheiden, welches diesen Standard nutzt.

Edit 13.03.2012:

Nach einem Gespräch mit Philips weiß ich jetzt auch, wie man die höhere Verschlüsselung für sich nutzbar machen kann: Laden Sie sich die neueste Firmware vom Hersteller auf das Diktiergerät. Anweisungen finden Sie bei den jeweiligen Herstellern.

05 März 2012

Billy Idol's understudy

Dieser wunderschöne Erkennungsfehler kam dabei heraus, als ich versehentlich versuchte, mit einem englischen Benutzerprofil den Titel unseres neuen Forums, www.immer-eine-Nuance-besser.de, zu diktieren. Billy Idol's Zweitbesetzung... so hatte ich das noch nie gesehen.

27 Februar 2012

Neues Forum für Spracherkennung und digitales Diktat

Das von der Firma EGS Computer Vertrieb unter meiner Mitarbeit ins Leben gerufene Anwenderforum für professionelle Spracherkennung ist jetzt fertig und online!

Unter der Adresse www.immer-eine-nuance-besser.de finden Sie ab sofort das Anwenderforum für Dragon NaturallySpeaking, Philips-Eingabegeräte und -Software, sowie Sennheiser Headsets.

Die aktive Unterstützung aller drei Hersteller ist uns zugesagt. Die entsprechenden Personen sind im Forum auch schon angemeldet und z.T. schon aktiv!

Weil sich in diesem Forum zertifizierte Händler und Supporter wie auch Mitarbeiter der jeweiligen Hersteller aufhalten, hoffen wir, besonders qualifizierten Support auch bei schwierigen Anfragen liefern zu können.

Gerade das Zusammenwirken verschiedener Komponenten und der Vergleich unterschiedlicher Lösungsansätze kann ja nur davon profitieren, dass möglichst viele verschiedene Perspektiven zur Sprache gebracht werden können und ein professionelles Feedback erhalten.

Aus eigener Erfahrung habe ich außerdem festgestellt, dass in den anderen mir bekannten Foren die Expertise für alles, was mit Netzwerk und Netzwerkinstallation zusammenhängt, eher schwach ausgeprägt ist. Hier kann unser neues Forum www.immer-eine-Nuance-besser.de eine echte Lücke schließen.

Also, liebe Leserinnen und Leser: registrieren Sie sich noch heute! Hier werden Sie von Profis geholfen!

30 Januar 2012

Fehlersuche beim Mikrofon

Probleme mit der Erkennungsgenauigkeit sind in vielen Fällen auf Schwierigkeiten mit einem suboptimalen oder defekten Mikrofon zurückzuführen.

Regel Nr. 1 bei Erkennungsproblemen: zunächst den Audioassistenten von Dragon NaturallySpeaking ausführen und nach dem 2. Text anhören, ob die Aufnahme tatsächlich klar ist. Häufig kommen irgendwo Störgeräusche in das Signal, die bei der Spracherkennung stören. Hört man sich schon an dieser Stelle die Aufnahme an (mit Klick auf "Wiedergabe"), kann man gezielt danach suchen und die Störungen ausschalten.


Häufige Ursachen sind:

- an irgendeiner Stelle der Signalkette kommt es zu Brummen oder Knacken, zum Beispiel durch ein defektes Kabel (zum Test während des Vorlesens das Kabel des Headsets bewegen, bzw. bei einem schnurlosen Headset das Kabel von der Ladestation zum Rechner)
– Das Gerät wird an einem USB-Anschluss vorne am Computer angeschlossen, der anfälliger ist für elektrische Interferenzen als rückwärtige USB-Anschlüsse
– das Gerät ist einfach nicht ganz richtig positioniert und liefert daher suboptimale Tonqualität.

Hören Sie sich die Aufnahme kritisch an und achten Sie auch darauf, dass in der Grafik, in der mit grünen und gelben Balken das Verhältnis von Sprache und Nebengeräusch angezeigt wird, der Abstand von den grünen zu den gelben Balken ausreichend groß ist und es vor allen Dingen keine Spitze bei den gelben Balken gibt. Diese weist fast immer darauf hin, dass in diesem Frequenzbereich eine Störung auftritt.

25 Januar 2012

Was, wenn wir alle tippen würde?

Eine Knowbrainer-Diskussion um den Einsatz von Spracherkennung in Großraumbüros erinnerte mich an einen Artikel, den ich vor Jahren einmal gelesan habe: Was, wenn alle Leute plötzlich anfangen müsstem, auf tasten einzuschlagen, anstatt flüssig zu diktieren?

Zunächst würde die geschwindigkeit der Abreit abnehmen; außerdem die enauigkeit der Rechtschreibung (nur als kleiner Hinweis für alle, die es noch nicht gemerkt haben: Ich tippe diesen Beitrag ausnahmsweiswe). Großbuchstaben, die im Deutschen sehr häufig auftraeten, müssen durch die Bank mit einer Kombination aus zwei Tasten geschrieben werden. Verwirrend ist auch dei Beschriftung der Tasten mit - Sie erraten es - Großbuchstaben.

Korrekturen müssten mit absurden tastenkombinationen gemacht werdern ind beinhalten unzählige Schritte: Pfeil nach links x-mal drücke, dann die Rücktaste oder Entfernen-Taste (wozu zwei fast identische tasten, die der Anwender leicht verwechselt?), dann wirder die Ende-Taste oder gar eine schwer zu merkende Kombination mit Strg und Ende (Anmerkung: was soll dieses Strg eigentlich? Wieso String?). Dri9tthersteller bieten inzwischen Programme zur automatischen Rechtschreibkorrekturan oder bauen gar die Korrektur häufig vorkommender Fehler als Automatismus in ihre textverarbeitung ein.

Allein das erlernen dieser Techniologie dauert endlos lange. Am Anfang kreisen die Finger wie ein Adler über der tastatur, während man den richtigen Buchstaben sucht, erst nach Wochen oder Monaten gewöhnt man sich an die anscheinend völlig willkürliche Anordnung. Möglicherweise lässt sich einiges verbessern, indem man häufig benutzte Wörter auf spezielle Tasten legt. Hersteller haben vereits F-Tasten am oberen Rand ihrer Tasteturen angebracht, die aber im Moment vor allem sinnlose Aktionen ausführen - besonders irritierend, wenn man sie versehentlich drückt. Das gleiche gilt übrigens auch für die Mehrfachtasten - man berichtet davon, dass ohne ersichtlichen Grund sich plötzlich dei Bildschirmanzeige um 90 oder gar 180° dreht, und erst ein hochbezahlter Spezialist benötigt wird, um herauszufinden, dass dies daher rührt, dass der Anwender versehentlich eine Taste mit der rätselhaften Bezeichnung AltGr und eine Pfeiltaste gleichzeitig gedrückt hat.

Dazu kommt, dass das langsame Tippen den Gedankenfluss hemmt. Anstatt einen Satz flüssig zu sprechen, wird man gehemmt durch das Drücken von anscheinend zufällig verteilten Tasten, teils in merkwürdigen Kombinationen. Die meisten von uns wird das deutlich bremsen und zu einer ganz anderen Arbeitsweise als bisher gewohnt führen. Bei einigen Leuten, v.a. Beamten, würde die Entschleunigung der Textproduktion natürlich auch zu Vorteilen führen - wer langsamer arbeitet, macht vielleciht auch weniger Fehler. Vertreter der Industrie führen auch andere Erfolgsgeschichten an: In einigen Schweizer Kantonen sind manche Anwender beim Tippen tatsächlich schneller als beim Sprechen. Dem gehen jedoch Monate an intensivem Training voraus, was von Seiten der Industrie gern verschwiegen wird.

In manchen Umgebungen, z.B. bei geldautomaten, mAG die Eingabe per Tastatur sinnvoll sein. Das Dezimalsystem kommt der natürlichen Anzahl der Finger entgegen, und Spracherkennung funktioniert in lauten Umgebungen wie einer Schalterhalle nur eingeschränkt. Abgesehen davon haben viele Leute verständliche Hemmungen, ihre Gweheimzahl laut auszusprechen, so das eine kleine Zahlentastatur hier durchaus Vorteile mit sich bringt. Auch Sprachbehinderte und Erkältungspatienten haben Vorteile durch Tastaturen, wenn sie ihre Stimme nicht gebrauchen können. Für diese kleine Gruppe mag eine Tastatur sogar ein Segen sein.

Die breite Masse hat dagegen gesundheitliche Probleme zu erwarten: Leute, die mit der Tastatur arbeiten, berichten über Verspannugnen, Schmerzen in Schulter, Rücken, Armen und Handgelenken. Der Nutzer, der durch die erhöhte Beweguing der Finger erwächst, wird damit konterkariert. Erste Krankenkassen legen bereits Trainingsprogramme für Geschädigte auf. Schließlich ist das stete Klappern der tasten ein nicht zu unterschätzender Lärm- und damit Stressfaktor, der außerdem die Diktanten von ihrer Arbeit ablenkt und behindert.

Alles in allem: Seien wir froh, dass wir mit unserer Sprache eine natürliche, leicht und schnell zu verwendende Möglichkeit ahben, unseren Computer zu bedienen!